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Cecilia Bartoli
Die italienische Sängerin Cecilia Bartoli (geb. am 4. Juni 1966 in Rom) ist ein Mezzosopran. Sie gilt als eine der faszinierendsten Persönlichkeiten auf eu­ro­päischen Opern- und Konzertbühnen. Wegen ihrer elektrisierenden Bühnen­prä­senz wird sie auch Barock-Callas genannt.
Bartoli, Tochter des Sängerpaares Angelo Bartoli und Silvana Bazzoni, erhielt ihre Ausbildung am Conservatorio di Santa Cecilia in Rom und durch ihre El­tern. Bereits mit acht Jahren stand sie zum ersten Mal auf der Bühne der Oper in Rom.
Bartolis frühe Karriere beinhaltete die Zusammenarbeit mit Herbert von Ka­rajan, Daniel Barenboim und Nikolaus Harnoncourt. Seit dem arbeitete siemit einer großen Anzahl von berühmten Dirigenten, inbegriffen Claudio Abbado, Pierre Boulez, Riccardo Chailly, William Christie, Myung-Whun Chung, Charles Dutoit, Adam Fischer, Christopher Hogwood, James Levine, Zubin Mehta, Marc Minkowski, Riccardo Muti, Sir Simon Rattle, Giuseppe Sinopoli und Sir Georg Solti.
Ihr offizielles Debüt gab sie 1985 an der Oper in Rom. Sie machte sich vor allem als Mozart- und Rossini-Interpretin einen Namen. Bei intensiven Re­cherchen in Musikarchiven stieß die Sängerin auf unbekannte Werke des Mozart-Zeitgenossen und zu Unrecht als wenig originell gescholtenen Salieri. Mit ihren Salieri-Wiederentdeckungen überraschte und begeistert die Aus­nah­mesängerin nicht nur die Fachwelt. Cecilia Bartoli zählt heute zu den ge­frag­testen Sopranistinnen mit einer außerordentlichen Ausstrahlung und Bühnen­prä­senz. Das Publikum liegt ihr weltweit zu Füßen und wartet jeweils mit gro­ßer Spannung auf ihre neuen Bühnenrollen, Konzertprogramme und CD-Pro­jekte. Die Karten zu ihren Konzerten sind in der Regel sehr schnell ver­griffen.
Cecilia Bartoli ist in zahlreichen Mozart-Opern aufgetreten (Le Nozze di Figaro, Don Giovanni, Così fan tutte) in den wichtigsten Opernhäuser der Welt. Ebenso erfolgreich war sie mit ihrer Interpretation von Opern von Rossini (Il Barbiere di Siviglia, La Cenerentola, Il Turco in Italia), Paisiello (Nina), Händel (Rinaldo, Il trionfo del tempo, Giulio Cesare) und Haydn (Armida, L'anima del filosofo),
Cecilia Bartoli singt Casta Diva (Norma/Bellina)
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Wichtiger als der kommerzielle Erfolg ist für sie die Hingabe zur Wie­der­be­le­bung von in Vergessenheit geratene Komponisten und ihrer Repertoires, so­wie ihr Engagement, um die klassische Musik einem Millionenpublikum näher zu bringen. Immer wichtiger werden Kooperationen mit Orchestern, bei denen sie die Gesamtleitung übernimmt. Dabei stellen sicher die gemeinsam er­ar­bei­teten Programme mit den Wiener Philharmonikern den Höhepunkt dar. Das Orchester des Zürcher Opernhauses "La Scintilla" führte sie auf aus­ver­kauf­ten Tourneen in die größten Konzertsäle Nordamerikas und Europas. In Ita­lien wurde sie zum "Cavaliere" und zum "Accademico Effettivo di Santa Ce­ci­lia" ernannt, in Frankreich zum "Chevalier des Arts et des Lettres", in London zum "Honorary Member" der Royal Academy of Music.

Vivaldi - Cecilia Bartoli
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Im Herbst 1999 sorgte sie für Furore mit einem Vivaldi-Album, mit dem es ihr gelang, Interesse an den bis dahin völlig unbekannten Opern von Antonio Vi­val­di zu erwecken.
Ihr Gluck-Album, das im folgenden Jahr herauskam, gewann den Grammy-Preis.
2003 wurde ihr Salieri-Album, mit der Orchestra of the Age of Enlightenment aufgenommen und von Adam Fischer dirigiert, unverzüglich ein Bestseller.

Im Herbst 2005 schuf sie mit "Opera proibita" (Die verbotene Oper) ein wei­teres außergewöhnliches Projekt. Anfang des 18. Jahrhunderts hatten in Rom politische Unruhen den Papst Innozent XII. veranlasst, Opern zu verbieten. Daraufhin wendeten sich die Komponisten G. F. Händel, Alessandro Scarlatti und Antonio Caldera der heiligen (und damit erlaubten!) Musik zu und schu­fen, eingehüllt im Deckmäntelchen des Oratoriums, meist opernhafte und dramatische Werke.
Dieser Thematik nahm sich Cecilia Bartoli an. Sie gab ihr paradiesische Mö­glich­keiten, denn Ausdrucksfähigkeit und Koloratursicherheit waren gefragt.

Die ungewöhnliche Menge von 6 Millionen verkauften Tonträgern, über hun­dert Wochen in internationalen Popcharts, zahlreiche Goldene Schallplatten, vier Grammys, sieben Echos und ein Bambi bezeugen den immensen Erfolg ihrer Soloalben (Vivaldi, Gluck, Salieri, "Opera proibita") und verleihen ihr Jahr für Jahr den Rang des "Bestselling Classical Artist".

Mezzosopran
Als Mezzosopran wird eine Stimmlage von Frauen oder Knaben bezeichnet, die zwischen Alt und Sopran liegt und sich gegenüber dem Sopran durch ein dunkleres Timbre sowie einen etwas tiefer liegenden Stimmumfang unterscheidet.
Stimmlagen
Frauenstimmen Männerstimmen
Tonumfang eines Soprans
Sopran (S)
Tonumfang eines Tenor
Tenor (T)
Tonumfang eines Mezzosoprans
Mezzosopran
Tonumfang eines Bariton
Bariton
Tonumfang eines Alts
Alt (A)
Tonumfang eines Bass
Bass (B)

Cecilia Bartoli
Cecilia Bartoli - Opera Proibita (Händel · Scarlatti · Caldara)
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Cecilia Bartoli
Cecilia Bartoli
The Vivaldi Album

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Cecilia Bartoli
A Portrait - Liebesträume
von Cecilia Bartoli
Wolfgang Amadeus Mozart

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