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Giovanni Segantini
Der Maler Giovanni Segantini wurde als Giovanni Segatini am 15. Januar 1858 im damaligen österreichischen Arco am Gardaseen geboren. Er war ein be­kannter Vertreter der Malerei-Epoche des Symbolismus und profilierte sich über die Malerei hinaus als ein Philosoph und Vordenker seiner Zeit.
Nach dem frühen Tod der El­tern brachte ihn der Vater zu einer Tochter aus erster Ehe. Diese war darüber nicht übermässig erfreut. Der kleine Giovanni riss deshalb wann immer es ging aus. Er wurde aufgegriffen und da er keine Papiere hatte, landete er in einer Besserungsanstalt. Bei diesen Aufenthalten erlernte er den Beruf des Schusters. Ein Geistlicher nahm sich seiner an und erkannte seine Begabung für das Zeichnen. Im Jahre 1874 schrieb er sich an der Kunstakademie Brera in Mailand ein und erregte bereits mit seinem ersten Bild Aufsehen. Seinen ersten grossen Erfolg hatte er mit der Bildnis eines Kircheninterieurs.
Er schuf unter anderem Hochgebirgslandschaften in einer dem Neo­impres­sio­nismus verwandten Maltechnik. Bekannt ist vor allem das grandiose Alpen­triptychon Werden - Sein - Vergehen, (La mattina - La sera - La notte) be­stehend aus den Teilen Das Leben, Die Natur und Der Tod. Das Leben ent­stand 1896-1899 in der Nähe von Soglio im Bergell, Die Natur 1897-1899 auf dem Schafberg oberhalb Pontresina im Engadin und Der Tod 1896-1899 beim Malojapass in Richtung Bergell. Das Tryptichon hängt im Segantinimuseum in St. Moritz.
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The Angel of Life
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Meadows in Spring
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Love at The Fountain of Life, 1896
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The Wicked Mother, 1897
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Rest in the Shade
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Plowing in the Engadin
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Als er 19 Jahre alt war, lernte er die siebzehnjährige Luigia (genannt Bice) Bugatti kennen, die Schwester eines Möbelentwerfers, mit dem er befreundet war. Heiraten konnten sie nicht, da er nicht über die notwendigen Papiere verfügte (Segantini starb staatenlos). 1880 zog er mit Bice nach Pusiano in der Brianza, einer ländlichen, hügeligen Seenlandschaft zwischen Lecco und Mailand, wo die vier Kinder Gottardo, Alberto, Mario und Bianca geboren wurden und wo er von 1880 bis 1886 mit seiner Familie lebte. 1886 verliess er die Brianza und liess sich in der Schweiz nieder. Bis 1894 lebte er in Savognin im Oberhalbstein, anschliessend bis zu seinem Tod in Maloja im Engadin. 1899 starb Segantini in Anwesenheit seiner Lebensgefährtin Bice, seines Sohnes Mario und seines Freundes und Arztes Oskar Bernhard auf dem Schafberg an einer akuten Bauchfellentzündung.<
Segantini starb am 28. Sep­tem­ber 1899 auf dem Munt da la Bês-cha (Schaf­berg) bei Pontresina, im Engadin,
 
Giovanni Segantini

 


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