| Quando me'n vo |
"Quando me'n vo" (Wenn ich weg gehe) ist eine Arie aus der Oper "La Bohéme" (1896), von Giacomo Puccini. Das Libretto wurde von Luigi Illica und Giuseppe Giacosa nach dem Roman "Les scènes de la vie de bohème" von Henri Murger verfasst. Die Uraufführung fand am 1. Februar 1896 im Teatro Regio in Turin unter Arturo Toscanini statt. |
| La Bohème ist die Gechichte von vier Künstlerfreunden im Paris des 19. Jahrhunderts: Schaunard, Rudolfo, Marcel und Collin. Alle leben unter ärmlichen Bedingungen zusammen in einer Mansardenwohnung. Der Dichter
Rudolfo, verliebt sich in die schöne, aber an Tuberkolose erkrankte Nachbarin Mimì. |
| Bei einem gemeinsamen Besuch in einem Cafe taucht Marcels frühere Geliebte Musette auf, mit ihrem reichen, aber merklich älteren Liebhaber, Alcindoro. Musette wendet sich wieder Marcel zu. Die junge Gesellschaft macht sich aus dem Staub und dem alten Herrn bleibt nichts anderes übrig, als die Zeche für alle zu bezahlen. |
| Neben ihrer Armut setzen dem Poeten und der Näherin hauptsächlich seine krankhafte Eifersucht zu. Einige Zeit später, Rudolfo hat Mimi verlassen, weil er glaubt ihr mit seinen ärmlichen Verhältnissen nicht genug bieten zu können. Mimi versteht ihn nicht und klagt Marcel ihr Leid. Zu diesem Gespräch kommt Rudolfo hinzu und schließt die geliebte Frau wieder in die Arme. |
| Etwas Zeit vergeht. Marcel und Rudolfo sitzen in ihrer Wohnung zusammen und beklagen mit Galgenhumor ihre elende wirtschaftliche Lage. Da kommt Musette mit Mimi zu ihnen. Mimì liegt im Sterben.
Die Freunde versuchen alles, um sie noch zu retten, aber es ist zu spät. Nach letzten Erinnerungen an die glücklich verbrachten Stunden stirbt Mimi in Rufolfos Armen. Rudolfo, der das Schreckliche als Letzter begreift, bricht zusammen. |
| Die Arie "Quando me'n vo" singt Musetta im Cafe Momus. Sie flirtet dabei vor den Augen von Alcindoro kokett und ungeniert mit Marcello, in der klaren Absicht, diesen wieder zurückzugewinnen. |
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| Die aus Griechenland stammende Sopranistin Maria Callas (Maria Anna Sofia Cecilia Kalogeropoulou, 1923-1977) gilt, trotz einer vergleichsweise kurzen Karriere, als die bedeutendste Opernsängerin des 20. Jahrhunderts. |
Maria Callas singt "Quando me'n vo" |
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| Die am 18. September 1971 in Krasnodar (Russland) geborene Opernsängerin Anna Jurjewna Netrebko besitzt sowohl die russische als auch die österreichische Staatsbürgerschaft. Letztere hauptsächlich um sich einfacher im Westen bewegen zu können. Das "San Francisco Chronicle" schrieb über sie: "Sie ist eine Sängerin, die einfach alles hat: eine Stimme von staunenswerter Reinheit, Präzision und Wandlungsfähigkeit sowie großem dynamischen und tonalen Umfang, Fantasie, Verständnis und Geist - und hinzu kommt ein überwältigendes Charisma." |
Anna Netrebko singt "Quando me'n vo" |
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| Anna Moffo (1932 - 2006) war eine US-amerikanische Opernsängerin (lyrischer Sopran) und Schauspielerin. Moffo war vor allem in den 1960er Jahren erfolgreich, als die Schönheit ihrer Stimme und ihres Äußeren miteinander konkurrierten, bevor ihr früher stimmlicher Ruin Ende der 1960er Jahre einsetzte. In den 1970er Jahren machte sie mehrere Comeback-Versuche auch als Schauspielerin. In Italien hatte sie die Anna Moffo Show von 1960 bis 1973 und galt als eine der zehn schönsten Frauen Italiens. |
Anna Moffo singt "Quando me'n vo" |
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| Angela Gheorghiu (1965) ist eine rumänische Opernsängerin. Sie gehört zu den international hochangesehenen weiblichen Opernstars. |
Angela Gheorghiu singt "Quando me'n vo" |
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| Eva del Moral ist eine junge, derzeit vom großen Publikum noch wenig bekannte Sopranistin aus Spanien. Ihr Repertoire umfasst die verschiedensten Bereiche der Klassik: Oper, Operette, Lied, Oratorium. Ihre klare, sicher geführte Stimme lässt für sie eine glänzende Karriere prognostizieren. |
Eva del Moral singt "Quando me'n vo" |
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Quando me'n vò soletta per la via,
La gente sosta e mira
E la bellezza mia tutta ricerca in me,
ricerca in me
Da capo a pie' ... |
Ed assaporo allor la bramosia
sottil che da gl'occhi traspira
e dai palesi vezzi intender sa
Alle occulte beltà.
Cosi l’effluvio del desio tutta m'aggira,
felice mi fa, felice me fa! |
E tu che sai, che memori e ti struggi
Da me tanto rifuggi? |
So ben:
le angoscie tue non le vuoi dir,
non le vuoi dir so ben
Ma ti senti morir! |