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Stefania Sandrelli
Schon mit 15 gewann sie den Schönheitswettbewerb Miss Cinema di Viareggio und 1961 drehte sie, unter der Regie von Luciano Salce, bereits ihren ersten Film, "Il federale", mit Ugo Tognazzi [ ] und erntete damit einen ersten Erfolg. Als kleine Verführerin trat sie im selben Jahr neben Marcello Mastro­ianni in Pietro Ger­mis "Scheidung auf italienisch" auf. Es war ein überwäl­ti­gen­der Erfolg.
Stefania Sandrelli
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Mit dem Film "Sedotta e abbandonata" ("Verführung auf Italienisch", 1964) war es wieder Pietro Germi, der ihren Bekanntheitsgrad festigte. In diesen Jahren lernte sie Sylva Koscina kennen, woraus eine langjährige Freundschaft wurde. 1964 brachte sie ihre Tochter Amanda, aus der Beziehung mit dem Sänger Gino Paoli [ ], zur Welt.
Mit dem Meisterwer "Io la conoscevo bene" ("Ich habe sie gut gekannt", 1964), von Antonio Pietrangeli, etablierte sich Stefania Sandrelli auch als ernsthafte Schauspielerin. Sie spielte in diesem Film ein Mädchen aus der Provinz, das sich in der Großstadt auf allerlei Männergeschichten einlässt und sich schließlich umbringt. Ihre Partner waren Mario Adorf, Karin Dor, Joachim Fuchsberger, Ugo Tognazzi und Jean-Claude Brialy.
Mit "Partner" (1968) begann für Stefania Sandrelli eine lange Zusammen­arbeit mit dem Starregisseur Bernardo Bertolucci. Für ihn stand sie später noch in der Moravia-Verfilmung "Il conformista" ("Der große Irrtum", 1969), in "Novecento" (1975) und in "Stealing Beauty" ("Gefühl und Verführung", 1995) vor der Kamera. Aber Stefania Sandrelli arbeitete auch für andere bekannte Regisseure, so mit Mario Monicelli den Film "Brancaleone alle crociate" ("Brancaleone auf Kreuzzug ins Heilige Land", 1970), mit Luigi Comencini das Melodram "Delitto d'amore" ("Verbrechen aus wahrer Liebe", 1974), mit Ettore Scola "La terrazza" ("Die Terrasse", 1980), in dem sie wieder neben Ugo Tognazzi und Marcello Mastroianni spielte.
Szenen aus "Scheidung auf Italienisch"
auf Italienisch [] mit englischen Untertiteln
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Scola war auch der Regisseur von "La famiglia" ("Die Familie", 1987), einer der vielen Filme, in denen Stefania Sandrelli zusammen mit Philippe Noiret vor der Kamera stand, so auch in "Brille mit Goldrand" (1986) von Giuliano Montaldo und "Noyade interdite" ("Ertrinken verboten", 1987) von Pierre Granier-Deferre. In den 1980er Jahren tauchte Stefania Sandrelli daneben auch in einigen Softpornos auf, so in der misslungenen Alberto-Moravia-Verfilmung "Desideria" (1980) von Gianni Barcelloni oder "La chiave" ("Der Schlüssel", 1983) vom enfant terrible Tinto Brass.
Die Beichte (mit Alberto Sordi)
Aus dem Film "Quelle strane occasioni", 1976
leider nur auf Italienisch []
Stefania beichtet ihre erotische Erlebnisse mit einem Jungen
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Stefania Sandrelli war später noch in anspruchsvolleren Filmen - ob nun gelungen oder nicht - zu sehen, so "Die Rückkehr" (1990) von Margarethe von Trotta (neben Barbara Sukowa). Eine dankbare Rolle gab ihr der schräge Spanier Bigas Luna in seinem erotischen Melodram "Jamón, jamón" ("Lust auf Fleisch", 1992) mit Penelope Cruz und Javier Bardem. "Von Liebe und Schatten" (1994) von Betty Kaplan war die schwache Verfilmung eines Romans von Isabel Allende. Die Hauptrollen spielten Jennifer Connelly und Antonio Banderas. Zu ihren letzten Filmen zählt "Matrimoni" (1998) von Cristina Comencini sowie "L'ultimo bacio" ("Ein letzter Kuss", 2001).
 
Stefania Sandrelli
Stefania Sandrelli wurde am 5. Juni 1946 in Viareggio (Toscana) gebo­ren.

mit fünf Donatello-
Awards ausgezeichnet
Stefania Sandrelli
Ein letzter Kuss
von Stefano Accorsi

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Commedia all'italiana
Die Commedia all'italiana ist eine Bezeichnung für das Genre der italienischen Filmkomödien von den späten 1950er bis zum Anfang der 1970er Jahre. Sie bezeichnet eine erfolgreiche Periode der italienischen Filmgeschichte, in welcher in Italien hauptsächlich glänzende Komödien produziert wurden. Diese Filme wa­ren selten seicht, sondern meistens satyrisch und gesellschaftskritisch. Eine der ersten ausgezeichneten Beispiele für dieses Genre war 196 "Divorzio all'italiana" (Scheidung auf Italienisch) von Pietro Germi.
Es ist ein Jammer, dass es für die meisten dieser Filme keine deutsche Synchronisierung gab, womit dem deutschsprachigem Publikum einiges entgangen ist.
 
Mastroianni
Eifersucht auf italienisch
(DVD)
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Sophia Loren
Sophia Loren in
Samstag, Sonntag, Montag

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Das große Fressen
Das große Fressen
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