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Die
italienischen Regionen |
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| Italien
grenzt an Frankreich, der Schweiz, Österreich, Slowenien
und Kroatien an und ist vom
Mittelmeer umgeben. |
| Landesfläche:
301.268 qkm, politische Gliederung: 20 Regionen und 95 Provinzen,
Hauptstadt: Rom, offizielle Sprache: Italienisch, Zeitzone:
MEZ, Bevölkerung: 57.340.000 (Stand: 02/2002). Die Farben
der Nationalflagge (grün/weiß/rot). |
| Aostatal (Valle d'Aosta) |
Mit nur 116
000 Einwohnern ist das Aostatal im äußersten Nordwesten
der italienischen Halbinsel die kleinste Region Italiens.
Symbol der autonomen Region sind ohne Zweifel die majestätischen
Alpen mit dem 4807 Meter hohen Mont Blanc (Monte Bianco), Europas
höchstem Berg, dem Matterhorn (Monte Cervino) mit 4478
Metern, dem Monte Rosa mit 4637 Metern und dem Gran Paradiso
mit 4061 Metern Höhe. Die zu 100 Prozent bergige Region
wird von dem einzigen größeren Fluss Dora Baltea
durchquert. |
| Abruzzen (Abruzzo, auch Abruzzi) |
| Die mittelitalienische
Region umschließt die Gebirgszüge der höchsten
Gebirgsgruppe der Apenninen und die östliche vorgelagerte
Küstenzone (Adria). Fläche: 10.794 Quadratkilometer;
Einwohner: etwa 1,2 Millionen; Hauptstadt: L'Aquila;
Provinzen: Chieti, L'Aquila, Pescara und Teramo. |
| Apulien (Puglia) |
| Die südostitalienische
Region liegt zwischen dem Adriatischen Meer und dem Ionischen
Meer und hat im Landesinneren ein stark verkarstetes Kalkplateau.
Fläche: 19.361 Quadratkilometer; Einwohner: etwa 4 Millionen;
Hauptstadt: Bari; Provinzen: Bari, Brìndisi, Foggia,
Lecce und Taranto. |
| Basilikata (Basilicata) |
| Die süditalienische
Region liegt im Süden Italiens zwischen Kampanien, Apulien
und Kalabrien und zählt mit rund 600.000 Einwohnern, die
sich auf einer Fläche von knapp 10.000 Quadratkilometern
verteilen. Hauptstadt: Potenza; Provinzen: Potenza, Matera.
Im Altertum war das Gebiet als Lukanien bekannt. |
| Emilia Romagna |
| Die norditalienische
Region hat im Norden Anteil an der Poebene, im Osten an der
Adriaküste und im Süden an den Apenninen. Fläche:
22.124 Quadratkilometer; Einwohner: etwa 4 Millionen; Hauptstadt:
Bologna; Provinzen: Bologna, Ferrara, Forli, Modena,
Parma, Piacenza, Ravenna, Reggio Emilia und Rimini. |
| Friaul-Julisch Venetien (Friuli
Venezia Giulia) |
| Die norditalienische Region
liegt zwischen den Karnischen Alpen und dem Adriatischen Meer
und hat dort Anteil an der Lagunenküste. 1947 ist Friaul-Julisch
Venetien durch Gebietsabtretungen an Jugoslawien verkleinert
worden. 1954 wurde die Region in der Zone A von Triest eingegliedert.
Fläche: 7.844 Quadratkilometer; Einwohner: 1,20 Millionen
(Stand: 1994); Hauptstadt: Triest (Trieste); Provinzen:
Gorizia, Pordenone, Triest und Udine. |
| Kalabrien (Calabria) |
| Die Halbinsel
im äußersten Süden Italiens ist von der Insel
Sizilien durch die Straße von Messina getrennt. Die Region
wird durchzogen von den Kalabrischen Apenninen. Das heutige
Kalabrien (seit 670 n.Chr.) hieß in der Antike Bruttium.
Im 8. Jh. v.Chr. wurde es von Griechen kolonisiert, im 3 Jh.
v.Chr. von den Römern unterworfen, danach byzantinisch
und im 11 Jh. durch die Normannen dem Königreich Neapel-Sizilien
angeschlossen. Fläche: 15.080 Quadratkilometer; Einwohner:
etwa 2; Hauptstadt: Catanzaro; Provinzen: Catanzaro,
Cosenza, Crotone, Reggio di Calàbria und Vibo Valentia. |
| Kampanien (Campania) |
| Die süditalienische
Region wird im Osten durch die Kampanische Apenninen, im Süden
durch den Golf von Salerno mit der Seleebene und im Westen durch
den Golf von Gaeta mit der Volturnoebene, den Golf von Neapel
mit dem Vesuv, der Halbinsel Sorrent und den vorgelagerten Inseln
Capri, Ischia und Pròcida umschlossen. Fläche: 13.595
Quadratkilometer; Einwohner: 5,70 Millionen (Stand: 1994); Hauptstadt:
Neapel (Napoli); Provinzen: Avellino, Benevento, Caserta,
Neapel und Salerno. |
| Latium (Lazio) |
| Die mittelitalienische
Region liegt zwischen den Vorbergen der mittleren Apenninen
(Sabiner- und Simbruiniberge) und der Westküste des Landes,
am Thyrrhenischen Meer. Innerhalb der Grenzen von Latium befindet
sich auch der unabhängige Kirchenstaat Vatikanstadt. Fläche:
17.203 Quadratkilometer; Einwohner: etwa 5 Millionen; Hauptstadt:
Rom; Provinzen: Frosinone, Latina, Rieti, Rom und Viterbo. |
| Ligurien (Liguria) |
| Die norditalienische Region
liegt an der Küste des Golfs von Genua, mit dem gebirgigen
Hinterland des Ligurischen Apennin und der Ligurischen Alpen.
Das in der Antike von den Ligurern besiedelte Gebiet wurde im
2. Jh. v.Chr. von den Römern unterworfen. Seit 13 v.Chr.
führte die Küstenstraße "Via Iulia Augusta"
von Italien nach Gallien auch durch Ligurien. Von 1797 bis 1805
existierte die Ligurische Republik, ein französischer Vasallenstaat,
auf dem Gebiet der Republik Genua. Fläche: 5.416 Quadratkilometer;
Einwohner: 1,67 Millionen (Stand: 1993); Hauptstadt: Genua
(Genova); Provinzen: Genua, Imperia, La Spèzia und Savona. |
| Lombardei (Lombardia) |
| Die norditalienische Region,
die nach den Langobarden benannt wurde, hat in der Nordhälfte
Anteil an den Hoch- und Voralpen mit den Alpenrandseen Lago
Maggiore und Gardasee. In der Region siedelten bis zum 5. Jh.
v.Chr. Völker verschiedenster Abstammung wie Etrusker,
Kelten, Räter und Umbrer. Im 1. Jh. v.Chr. wurde die Lombardei
von den Römern unterworfen. Seit der Verleihung des römischen
Bürgerrechts an die 89 v.Chr. errichtete Provinz Gallia
Cisalpina wird sie zu Italien gezählt. 1859 ist die Lombardei
an das neu gegründete Königreich Italien gefallen
und gehört seitdem zur Republik Italien. Fläche: 23.857
Quadratkilometer; Einwohner: etwa 9 Millionen; Hauptstadt: Mailand
(Milano); Provinzen: Bergamo, Brescia, Como, Cremona, Mantua
(Mantova), Mailand, Pavia, Sondrio und Varese. |
| Marken (Marche) |
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Die
mittelitalienische Region reicht vom Kamm des Umbrischen Apennin
und der Sibilliner Berge im Westen über das Hügelland
zur adriatischen Küste. Fläche: 9.694 Quadratkilometer;
Einwohner: etwa 1,43 Millionen; Hauptstadt: Ancona;
Provinzen: Ancona, Ascoli Piceno, Macerata und Pesaro e Urbino. |
| Molise |
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Die kleine Region im Süden
Italiens zählt zu den unbekannteren Gegenden der Apenninenhalbinsel
und liegt abseits klassischer Reiserouten durch Italien. Fläche:
4.438 Quadratkilometer;
EInwohner: 330.000; Hauptstadt Campobasso; im Berg-
und Hügelland des Apennin mit spärlicher Vegetation
und Viehwirtschaft; dünn besiedelt, industriearm. |
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Piemont
(Piemonte) |
| Die norditalienische
Region liegt an den Grenzen zu Frankreich und zur Schweiz. Im
Westen und Norden Anteil an den Westalpen, im Südosten
Hügelländer mit dem Weinanbaugebiet um Asti. Weitere
Gebiete gehören zur Ebene des Po. Der Name Piemont kam
erst im 13. Jh. für einen Teil des heutigen Gebietes auf.
Nach wechselvoller Geschichte wurde es 1418 endgültig mit
Savoyen unter dem Namen Herzogtum Savoyen vereinigt. 1720 wurde
es dann dem Königreich Sardinien angeschlossen. Fläche:
25.399 Quadratkilometer; Einwohner: etwa 4,4 Millionen; Hauptstadt:
Turin (Torino); Provinzen: Alessandria, Asti, Biella,
Cuneo, Novara, Turin, Verbano-Cusio-Ossola und Vercelli. |
| Sardinien (Sardegna) |
| Die italienische
Insel liegt im Tyrrhenischen Meer, einem Teil des Mittelmeeres.
Die Region ist durch die Straße von Bonifacio vom französischen
Korsika getrennt und besteht vorwiegend aus Bergland, das im
Gennargentu-Massiv 1.834 Meter Höhe erreicht. Sardinien
wurde erstmals in ägyptischen Quellen aus dem 13. Jh. v.
Chr. erwähnt. Seit 1948 ist die Insel eine mit einem Sonderstatut
ausgestattete Region Italiens. Fläche: 24.090 Quadratkilometer;
Einwohner: 1,65 Millionen (Stand: 1993); Hauptstadt: Càgliari;
Provinzen: Càgliari, Nuoro, Oristano und Sàssari. |
| Sizilien (Sicilia) |
| Die italienische
Insel liegt im Mittelmeer, durch die Straße von Messina
vom italienischen Festland und durch die Straße von Sizilien
von Afrika getrennt. Sizilien ist die größte und
bevölkerungsreichste Insel Italiens, die in ihrer ältesten
Zeit von Sikanern und Sikulern bewohnt wurde. Seit 1946 ist
sie eine autonome Region Italiens. Fläche: 25.708 Quadratkilometer;
Einwohner: etwa 5 Millionen; Hauptstadt: Palermo; Provinzen:
Agrigent (Agrigento), Caltanissetta, Catània, Enna, Messina,
Palermo, Ragusa, Syrakus (Siracusa) und Tràpani. |
| Toskana (Toscana) |
| Die mittelitalienische
Region liegt zwischen Etrusk. Apennin und der Westküste
des Landes. Im Norden hat sie Anteil an den Apuanischen Alpen.
Zur Toskana zählen auch die Inseln des Toskanischen Archipels:
Elba, Giannutri, Giglio, Montecristo, Pianosa, Capraia und Gorgona.
Fläche: 22.992 Quadratkilometer; Einwohner: etwa 3,5 Millionen;
Hauptstadt: Florenz (Firenze); Provinzen: Arezzo, Florenz,
Grosseto, Livorno, Lucca, Massa-Carrara, Pisa, Pistoia, Prato
und Siena. |
| Südtirol-Trentino
(Trentino Alto Adige) |
Die Region
Südtirol-Trentino liegt in Oberitalien und grenzt im Norden
an Österreich, im Südwesten an die Lombardei und im
Südosten an Venetien. Die gesamte Region ist mit hohen
Gebirgsketten und fruchtbaren Tälern durchzogen, von denen
das Etschtal, die Ortlergruppe und die Dolomiten nur einige
der bekannteren sind.
Das früher österreichische Gebiet wurde 1919 in Italien
eingegliedert.
Bozen (99.000 Einwohner) ist die Hauptstadt von Südtirol
(Fläche: 13.607 Quadratkilometer; Einwohner: 475.000) und
liegt direkt an einer der wichtigsten Verkehrsrouten Europas.
Trentino: ist gebildet aus der politisch autonomen Provinz
Trient mit 6.206 Quadratkilometern und rund 499.000 Einwohnern. |
| Umbrien (Umbria) |
| Die mittelitalienische
Region ist umgeben von den Nachbarregionen Toskana im Nordwesten,
Marken im Osten und Latium im Südwesten. Durchzogen wird
sie vom Umbrischen Apennin. Fläche: 8.456 Quadratkilometer;
Einwohner: 0,81 Millionen (Stand: 1994); Hauptstadt: Perùgia;
Provinzen: Perugia und Terni. |
| Venetien (Veneto) |
| Die norditalienische
Region hat im Norden Anteil an den Dolomiten und dem südlichen
Alpenrand. Im Süden Anteil an der Poebene, dem Podelta
und der Lagunenküste um Venedig. Venetien war bis 1797
das Territorium der Republik Venedig. Es fiel 1798 an Österreich
und 1805 bis 1814 an das (napoleonische) Königreich Italien.
1815 bildete es mit der Lombardei das österreichische Lombardisch-Venezianische
Königreich. 1866 kam es dann ohne Dalmatien und Istrien
an Italien. Von 1919 bis 1945 existierten drei Venetien: Venèzia
Eugènia (das heutige Venetien), Venèzia Tridentina
(das heutige Trentino-Südtirol) und Venèzia Giùlia
(das heutige Friaul-Julisch Venetien). Fläche: 18.364 Quadratkilometer;
Einwohner: etwa 4,40 Millionen; Hauptstadt: Venedig (Venezia);
Provinzen: Belluno, Padua, Rovigo, Treviso, Venedig, Verona
und Vicenza. |
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Quelle: enit.it
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Italien in kleinen Geschichten
Carrellata sull' Italia
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Italien.
Das umfassende Reisehandbuch
zum italienischen Stiefel
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Mein Italien, kreuz und quer
von Klaus Wagenbach
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Fische und Meeresfrüchte.
400 Originalrezepte aus
allen Regionen Italiens
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