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| La strada (1954)
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La Strada (deutscher Untertitel: Das
Lied der Straße) ist ein Melodram, das den Weltruhm
des Regisseurs Federico Fellini begründete, das
Gesicht seiner Ehefrau Giulietta Masina, die die Gelsomina
spielt, in die Erinnerung aller Cineasten einbrannte und das
Synonym Zampanò schuf. Es ist der letzte Film Fellinis,
der noch dem italienischen Neorealismus zuzuordnen ist.
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Der gewalttätige und
jähzornige Jahrmarktsartist und Gaukler Zampanò,
ein grobschlächtiger Schausteller,
"kauft" für ein paar Groschen das einfache
Dorfmädchen Gelsomina ihrer Mutter ab und nimmt
sie mit auf seine Tournee. Auf Marktplätzen stellt
er seine Kraft zur Schau, der Höhepunkt seiner Auftritte
ist es stets, wenn er mit der Kraft seiner Brustmuskulatur
einen Haken verbiegt. Während er alle die angenehmen
Augenblicke des ärmlichen Lebens genießt,
muß Gelsomina hart arbeiten. Er behandelt
sie dabei nicht besser als man ein Tier behandeln würde.
Obwohl Gelsomina von Zampano verachtet und misshandelt wird,
hält sie unbeirrbar zu ihm und opfert sich für ihn
auf. Ein fast unerträglicher Zustand für das sensible
Mädchen. Dennoch vergöttert sie ihn.
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Auf ihrem Weg durch die Lande treffen sie irgendwann
auf einen Zirkus, dessen Direktor Colombiani (Aldo
Silvani) die beiden in seine Truppe aufnimmt. Im Zirkus lernt
Gelsomina Matto (Richard Baseheart) kennen, einen Clown
mit großem Mundwerk und Vorliebe für große
Auftritte einen von ihnen hat sie zuvor bereits
auf einem Marktplatz bewundert. Matto lässt ihr
mehr Aufmerksamkeit zukommen als je ein Mensch zuvor und bringt
ihr unter anderem auch eine kleine Melodie auf der Trompete
bei. Über diese Verbindung kommt es zum Streit zwischen
Zampanò und Matto, der dazu führt, dass beide
den Zirkus verlassen müssen. Gelsomina bleibt bei Zampanò,
obwohl sie das Angebot erhält, beim Zirkus oder bei Matto
zu bleiben. Nach einem Aufenthalt in einem Kloster, in dem
es über den Diebstahl wertvoller Reliquien zu einer ernsthaften
Störung des Vertrauensverhältnisses zwischen Gelsomina
und Zampanò kommt, treffen die beiden zufällig
auf Matto, der mit seiner arroganten Art einen Streit provoziert,
in dessen Verlauf Zampanò Matto ungewollt tötet.
Er kann die Spuren zwar verwischen, verliert aber endgültig
jeglichen Kontakt zu Gelsomina, die in den Wahnsinn abgleitet.
Er lässt sie, unter anderem mit ihrer Trompete, am Straßenrand
liegen.
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Szenen aus dem Film (  )
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Jahre später hört er zufällig,
wie eine Frau die Melodie summt, die Gelsomina von Matto gelernt
hat. Er spricht die Frau an und erfährt vom weiteren
Schicksal und vom Tod Gelsominas. Dies führt bei ihm
zum ersten wirklichen Gefühlsausbruch er betrinkt
sich, geht an den Strand und bricht weinend zusammen.
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| "Obwohl der Film
von mythischen und biblischen Dimensionen durchdrungen ist,
verliert Fellini seine Figuren nie aus den Augen. Sie sind liebevoll
mit all ihren Schwächen und Fehlern gezeichnet. Fellinis
lyrischer Stil greift auf die einfache Schönheit seiner
neorealistischen Filme zurück und weist auf die impressionistischen
Fantasien seiner späteren Filme hin. In dieser einzigartigen
Periode in Fellinis Schaffen kombinieren sich beide Stile und
schaffen ein poetisches und tragisches Meisterwerk". (amazon.de-Redaktion) |
| La Strada ist
der erste Film in der Filmgeschichte, der einen regulären
Oscar für den besten nicht-englischsprachigen Film gewann.
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| Federico
Fellini |
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Federico Fellini wurde am 20. Januar
1920 im italienischen Rimini geboren. Mit 10 Jahren lief er
von zu Hause weg und schloss sich für kurze Zeit einem
Zirkus an. Wahrend des Krieges
reiste er mit einer Wandertruppe von Komödianten
durch ganz Italien.
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1939 ließ er
sich in Rom nieder und arbeitete als Zeichner und
Übersetzer
von Comics für die humoristische
Wochenzeitschrift "Marc' Aurelio", verfasste Hörspiele
und entwickelte Gags für den Komiker Macario. Bei seiner
Rundfunkarbeit lernte er Giulietta Masina kennen ,die er 1943
heiratete.
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1944 engagierte ihn Roberto Rossellini als Assistenten
für "Rom - offene Stadt". 1950 realisierte
Fellini gemeinsam mit Lattuada seinen ersten Spielfilm
"Lichter des Variete", 1952 folgte mit
"Der weiße Scheich" seine erste Alleinregie.
Bis zu seinem Tod 1993 inszenierte er zwanzig Spielfilme
- darunter neben "Ginger und Fred", "Die Nächte
der Cabiria", "La Strada", "Das süße
Leben", "Achteinhalb", "Fellinis Roma",
"Fellinis Casanova" und zuletzt 1990 "Die Stimme
des Mondes".
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La strada
(DVD)
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