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Amedeo Modigliani

Amedeo Modigliani wurde am 12. Juli 1884 in einer großbürgerlichen Familie im italienischen Livorno geboren.
Amedeo Modigliani war ein Zeichner, Maler und Bildhauer jüdischer Ab­stam­mung. Er ist besonders bekannt für seine zahlreichen sinnlichen Aktge­mäl­de und seine Porträtzeichnungen von Frauen mit auffallend in die Länge ge­zo­genen Ge­sichtern.
Zwei frühe Tuberkuloseerkrankungen setzten Amedeo Modiglianis Gesundheit so schlimm zu, dass er zeit seines Lebens daran litt. Von 1898 bis 1900 war er Schüler des Malers Guglielmo Micheli. Er studierte in den Jahren von 1902 und 1903 an den Kunstakademien in Florenz und in Venedig. 1906 ging er nach Paris, wo er in Kontakt mit den internationalen Kunst­richtungen, wie dem Kubis­mus, kam. Er machte die Bekanntschaft mit Pablo Picasso, Kees van Dongen, Henry de Toulouse-Lautrec, Henri Matisse, Pierre Bonnard, Juan Gris und Paul Cezanne, die ihn alle mit ihren Wer­ken stark beeindruckten.
Besonderen Einfluss übte auf ihn die Begegnung mit dem rumänisch-fran­zö­sischen Bildhauer Constantin Brancusi. Daraus ent­wick­elte sich eine tiefe Freundschaft, aus der sich wechselseitige künstlerische Anre­gungen ergaben. Durch Brancusi kam er nicht nur nur zur Bildhauerei, son­dern auch zu den afrikanischen Skulpturen. Aus dieser afrikanischen Stil­richtung entwickelten sich die großflächigen Formen seiner Porträts.
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Liegender Akt (1917) Schlafender Akt mit
geöffneten Armen
(Akt in Rot)
Rothaarige Frau in
Abendkleid (1918)
Sitzender Akt
Porträt des Jacques Lipchitz
mit seiner Frau
Elena Pavlowsky (1917)
Seine intensive Bildhauertätigkeit dauerte bis zum Jahr 1915 an. Doch wegen der Staubentwicklung bei den Bildhauerarbeiten, die seiner ohnehin ange­griffenen Gesundheit nicht gut tat, musste er diese Technik aufgeben.
Modiglianis Kunst ist wesentlich von der Zeichnung geprägt. Seine Akte und Porträts sind verfremdet von expressiver, sinnlicher Emotionalität. Die Palette kommt überwiegend mit wenigen grau-grünen und braunen Farbtönen aus. Die frühen Skulpturen sind stark geometrisch stilisiert, tragen gotische Ele­mente und erinnern teilweise an Werke aus der Kykladenkultur.
"Du wirst verkaufen, Amedeo Modigliani ...." (Renoir)
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Oft malte er, wenn er unter Drogen stand, denn Künstler hatten es zu dieser Zeit sehr schwer, Bilder zu verkaufen. Er machte sich zwar Sorgen um seinen Drogenkonsum, vor allem weil sein Körper nicht besonders stabil war, ge­brauchte sie jedoch trotzdem. Er trank auch, und zwar um die Hässlichkeit der Dinge zu sehen. Wie viele andere Künstler auch besaß Modigliani nicht einmal genug Geld, um seine Miete zu zahlen. So kam es, dass er viele seiner Gemälde Freunden "schenkte" und den Rest verzweifelt verbrannte.

Modiglianis Werke sind in den bekanntesten Museen der Welt zu sehen, wie z. B. im Pariser Musée d'Art Moderne, dem Museum of Modern Art in New York und in der Londoner Tate Gallery.

Amedo Modigliani starb in Paris am 25. Januar 1920 an den Folgen von Tu­berkulose und Alkohol in bitterer Armut. Seine Geliebte, Jeanne Hébuterne (1898-1920), mit der er ein Kind hatte, beging am darauf folgenden Tag Selbstmord.

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Portrait of a Woman (Jeanne Hébuterne) in Large Hat, c.1918
Die schöne Römerin
Sich zurücklehnende Nackte
Die schöne Römerin
Sich zurücklehnende Nackte
Portrait of a Woman (Jeanne Hébuterne) in Large Hat, c.1918
Jeanne Hebuterne
Porträt von Mario
Liegender Akt von hinten, 1917
Frau mit rotem Haar
Seated Nude, Ca. 1917
Sitzender Akt, 1913
Schöne Frau
Jeanne Hébuterne in gelbem Pullover
Tete De Jeune Homme, Possibly A Portrait Of Conrad Moricand
Frau mit rotem Haar
Frau mit Fächer
Sich zurücklehnende Nackte
 

Modigliani

Ich gebe es zu: Was mich anfangs zu Modigliani geführt hatte, das waren seine Akte. Die Ruhe und die sinn­liche Wärme, sowie die morbide Schön­heit seiner in Gold ge­badeten liegenden Akte ver­mittelten mir eine Erotik, die etwas fast Transzendentes hat­te. Und doch waren sie auch von äußerst begehrenswerter Körper­lich­keit.


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