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O mio babbino caro

O mio babbino caro (Oh mein liebes Väterchen) ist eine Arie aus der Oper Gianni Schicchi (1918), von Giacomo Puccini, dessen Libretto von Gio­vacchi­no Forzano stammt. Die Oper beruht auf einer Episode aus Dantes Göttlicher Ko­mödie [].

Der reiche kaufmann Buoso Donati ist - in Anwesenheit aller seiner Ver­wand­ten - gestorben. Das Gerücht, er habe seinen gesamten Besitz einem Kloster vermacht, lässt die Erben das Testament suchen. Als es schließlich gefunden wird, bestätigen sich die Befürchtungen. Verzweifelt holen sie den klugen Gian­ni Schicchi ins Haus, um ihr Problem zu lösen. Schicchi erscheint mit seiner Tochter Lauretta, die heimlich in Rinuccio, der Neffe von Buosos Kusi­ne Zita. Niemals wolle diese aber der Heirat ihres Neffen mit einem Mädchen ohne Mitgift zustimmen. Gekränkt will sich Gianni Schicchi mit  Lauretta wie­der entfernen.
Doch diese bittet ihn darum, einen Ausweg zu finden. Donatis Tod wird ver­schwiegen, Schicchi selbst übernimmt seine Stelle auf dem Sterbebett. Die Verwandten sind verblüfft, wie täuschend echt Gianni Schicchi die Stimme des verstorbenen Buoso imitiert, ahnen aber nicht, was er im Schilde führt. Er will, dass sie sofort den Notar kommen lassen, damit der "sterbende" Buoso sein Testament diktieren können; dann beginnt der"Buoso" mit der Verteilung kleinster Geldsummen und geringer Werte unter die Verwandten. Die fettesten Happen jedoch, den dreihundert Florinen werten Maulesel, den besten in der ganzen Toskana, und das Haus in Florenz vermacht er seinem "lieben Freund Gianni Schicchi".
Zu Schluss treten Rinuccio und Lauretta in inniger Umarmung ins Zimmer. Geruhrt betrachtet Gianni Schicchi das traute Paar. Dann wendet er sich ans Publikum. Wegen Testamentsfälschung sei er in die Hölle verbannt worden, aber verdiene er mit der Erlaubnis des großen Dante nicht mildernde Um­stän­de, da er das Ganze zu einem guten Ende geführt und das Publikum auf Beste unterhalten habe?
In "O mio babbino caro" (Mein lieber Vater) bittet Schicchis Toch­ter Lauretta ihren Vater, in die unglücklichen Familienverhältnisse ein­zu­grei­fen. Dank ihrer neuen Aussteuer kann sie schließlich Rinuccio, einen der Ver­wandten des verstorbenen Mannes heiraten.

Maria Callas (Maria Anna Sofia Cecilia Kalogeropoulou, 1923-1977) war eine griechischstämmige Sopranistin. Sie gilt, trotz einer vergleichsweise kurzen Karriere, als die bedeutendste Opernsängerin des 20. Jahrhunderts.
Maria Callas singt "Oh mio babbino caro"
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Die Opernsängerin Anna Jurjewna Netrebko wurde am 18.09.1971 in Kras­no­dar (Russland) geboren. Sie besitzt sowohl die russische als auch die österreichische Staatsbürgerschaft. Letztere hauptsächlich um sich einfacher im Westen bewegen zu können.
Anna Netrebko singt "Oh mio babbino caro"
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Dame Olga Maria Elisabeth Frederike Legge-Schwarzkopf, (1915-2006 war eine deutsch-britische Opern- und Liedsängerin. Sie galt als eine der führenden Sopranistinnen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, die besonders für ihre Interpretationen von Mozart- und Strauss-Opern bewundert wurde. Sie wurde ausgezeichnet mit dem Order of the British Empire.
Elisabeth Schwarzkopf singt "Oh mio babbino caro"
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Angela Gheorghiu (1965) ist eine rumänische Opernsängerin. Sie gehört zu den international hochangesehenen weiblichen Opernstars.
Angela Gheorghiu singt "Oh mio babbino caro"
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Renata Scotto (geb. am 24. Februar 1934 in Savona) ist eine italienische Opern­sän­gerin (Sopran). Sie gilt als bedeutendste italienische Sopranistin seit Renata Tebaldi. Nach ihrem Gesangsstudium in Mailand debütierte Scotto 1954 als Violetta Valéry in La Traviata am Mailänder Teatro Nuovo.
Renata Scotto singt "Oh mio babbino caro"
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Giacomo Puccini
Der italienische Komponist Giacomo Puccini (1858-1926) gilt neben Giu­seppe Verdi und Richard Wagner als der bedeutendste Meister der inter­nationalen Opernszene des aus­ge­hen­den 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts. In den vierzig Jah­ren seines Schaffens entstanden zwölf Opern. Zu den bekanntesten gehören "Madame Butterfly", "Tos­ca", "La Bohème" und "Manon Lescaut"

Callas
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Gianni Schicchi
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Gianni Schicchi
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