Musik

Luciano Pavarotti



Ich war mir immer bewusst, dass die Stimme ein göttliches Geschenk ist.“ „Ich denke, dass ein Leben für die Musik ein gut eingesetztes Leben ist. Und solch einem Leben habe ich mich hingegeben.“ (Lu­cia­no Pavarotti)
Kaum einer war so stimmgewaltig, wenige konnten das hohe C so lange hal­ten wie er: Luciano Pavarotti war einer der bedeutendsten Tenöre der Welt.
Der Tenor Luciano Pa­varotti (1935-2007), ei­ner der er­folg­reich­sten Opern­sän­ger al­ler Zei­ten, zählt seit den 1960er Jah­ren zu den Kö­ni­gen der Te­nö­re. Sei­ne Stim­me galt be­son­ders in den ho­hen La­gen als un­über­trof­fen. Sei­ne Be­kannt­heit be­ruh­te auf sei­ner ein­zig­artigen Ge­sangs­technik, aber auch auf der geschickten Art, mit der er sich in den Medien präsentierte, und nicht zuletzt auf seinem sozialen Engagement. Zusammen mit Franco Corelli und Carlo Bergonzi war er einer der letzten italienischen Tenöre, die die Welt er­ober­ten. Mit seinem „Pavarotti & Friends“ und seinen zahlreichen Zusammenarbeiten – unter de­nen die Bildung der Gruppe der „Drei Tenören“ mit Plácido Domingo und José Carreras besonders her­vor­zu­heben ist – festigte er sei­ne Po­pu­la­ri­tät, nicht nur in­ner­halb der Welt der Musik.
„Nessun dorma" (aus Puccinis Turandot)

Der am 12. Oktober 1935 in Modena (Emilia-Ro­ma­gna) geborene Luciano Pa­va­rotti sammelte seine ersten Gesangserfahrungen Im Chor seiner Heimat­stadt und studierte da­rauf­hin klassischen Gesang. Seinen gro­ßen Durchbruch hatte er 1963 als er am Londoner Covent Gar­den für den er­krank­ten Giusep­pe Di Stefano einspringen musste – bei einer Auf­führung von Puccinis La Bo­hème. Das war der Beginn einer großen Karriere. 1966 debütierte er an der Mailänder Scala, 1968 an der New Yorker Metropolitan Opera.

„Ave Maria"
Luciano Pavarotti setzte sich sehr für die Förderung von Nachwuchstalenten ein und leitete zu diesem Zweck einen inter­na­tio­na­len Gesangs­wett­bewerb in Philadelphia in die Wege. Mit den bereits genannten musikalischen Projekt „Pavarotti & Friends“ verband er seit 1993, mit großen Stars der Pop-Musik, mo­der­ne Interpretationen mit der klassischen Oper. Die Erlöse dieser Ver­an­stal­tungen und der Plat­ten­auf­nahmen kamen internationalen Hilfs­or­ga­ni­sa­tionen zugute.
„Questa o quella" (aus Verdis Rigoletto)
Es ist bekannt, dass Pavarottis Vater (der Bäcker bei den Carabinieri war) selbst auch sang und eine be­achtliche Stimme hatte. Es wird die Anekdote er­zählt, dass er, als ihn Luciano einmal lob­te, ge­sagt ha­ben soll: „Ach mein Sohn, was hättest du mit meiner Stimme für eine Karriere machen können„.
Pavarotti & FriendsWer war Pavarotti? Er vergaß immer wieder seine Texte und – kaum zu glau­ben – er konnte kaum Noten lesen. Er nahm seine eigenen Küchengeräte mit auf Reisen, damit er sich überall seine Lieblingsgerichte selber zubereiten konnte. Er galt als Pferdesport-Experte und organisierte regelmäßig in Mo­de­na das Turnier Pavarotti International. Er war eitel, färbte sich die Haare, und das weiße Tuch, dass er bei seinen Auftritten kokett immer in der Hand hielt, wurde zu seinem Marken­zei­chen. Er war ein untreuer Ehemann und ließ am Ende seine Frau mit drei erwachsenen Töchtern sitzen, um mit seiner viel jüngeren Sekretärin zu leben (und eine weitere Tochter zu zeugen).
 
 
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