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Ein
ganz wundervoller Vorort Genuas, der nur aus Villen und Parks
zu bestehen scheint und von dem schon Tschechow und Hofmannsthal
schwärmten. Nervi war ab der zweiten Hälfte
des 19. Jahrhunderts eines der beliebtesten Ferienziele der
europäischen Aristokratie, ein Kurort an der felsigen
Küste eines wunderschönen Golfes mit zahlreichen
grünen Parkanlagen, die sich langsam zum Meer hinab erstrecken.
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Der
Viale delle Palme einst ...
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und heute
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Nervi ist das ganze
Jahr über von Touristen aus aller Welt bevölkert,
denn das Klima ist auch während der Wintermonate sehr mild.
Wenn manchmal
die Innenstadt Genuas vom eisigen Nordwind (der Tramontana)
gefegt wird, kann man in Nervi noch fast frühlingshafte
Bedingungen finden. |
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Villa unter Palmen
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Der Park von Nervi (Parco Municipale)
ist in Wahrheit die Zusammensetzung von verschiedenen Gartenanlagen,
die einst Privatvillen gehörten, z.B. der Villa Luxoro
und der Villa Frugone, die sich heute im Besitz der
Gemeinde Genua befinden.
Der Park, der größte Genuas, befindet sich zwischen
der via Aurelia und dem Meer. Man findet dort die verschiedensten
exotischen immergrünen Baumarten und einen wichtigen
Rosengarten.
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Im Gemeindepark (Parco
municipale)
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Elegante Geschäfte und anspruchsvolle
Veranstaltungen (das Internationale Freilicht-Ballettfestival,
Filmerstaufführungen im Rosengarten der Villa Grimaldi)
vervollständigen einen erholsamen Aufenthalt in Nervi.
Gerade in dieser Villa Grimaldi ist auch die Sammlung
Frugone, ligurische Kunst aus dem 19. und 20. Jh., zu
besichtigen [
].
Das Giannettino-Luxoro-Museum hingegen bietet Kunstliebhabern,
Einrichtungsgegenstände, Gemälde sowie
Stilmöbel vom 17. bis 18. Jahrhundert zur Ansicht [
].
Die Galleria d'Arte Moderna mit Werken der Sammlung Wolfson
ist in der Villa Saluzzo in Nervi untergebracht, mit
mehr als 2.500 Werken (Gemälden, Zeichnungen, Skulpturen)
vom Anfang des 19. Jahrhunderts bis heute. Unter den Künstlern
Arturo Martini, Filippo De Pisis, Felice Casorati, Mario Mafai,
Renato Guttuso, u.a. [
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Der Hafen
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Vom Hafen bis nach Capolungo kann
man, auch im Winter, den zwei Kilometer
langen Küstenweg (passeggiata) Anita Garibaldi
entlang gehen, der im 19. Jahrhundert vom Marquis Gaetano
Gropallo angelegt wurde.
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An einem Januar-Wochenende
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Zwischen den Felsenriffen
hindurch windet sich diese ganz aus dem Fels herausgeschlagene
Promenade, auf der man bei fast jeder Wetterbedingungen
das Meer beobachten kann (bei stürmischem Meer peitschen
manchmal
die Wellen bis auf die hochgelegene Promenade hinauf) und
einen herrlichen Ausblick auf den Golfo Paradiso hat
bis hinab zum Küstenvorgebirge nach Portofino.
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Auf der Passeggiata
Anita Garibaldi
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Die Torre Gropallo
mit dem Berg von Portofino im Hintergrund
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Die Torre Gropallo
auf einer alten Ansichtskarte
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Die Passeggiata
auf einer alten Ansichtskarte
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Auf
dieser Passeggiata,
eine zwei Kilometer lange Promenade, die aus und in den Felsen
geschlagen ist, steht ein markanter, fast skurriler Bau des
Mailänder Architekten Giacomo Carlo Nicoli, das in
den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts gebaut wurde
- weiß wie eine Yacht, länglich und
an den Enden abgerundet wie ein Kreuzer. Mit Bullaugen und Decks,
wie ein auf den Klippen gestrandetes Schiff. Man kann hier in
der Bar einen Kaffe trinken, die typische
focaccia col formaggio
essen oder gar hier wohnen: im Hotel Marinella, das seit den
70er Jahren (vorher gab es nur ein Restaurant) in Betrieb ist. |
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An der passeggiata: das Hotel Marinella
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Eigentlich ist es ein architektonisches Juwel, man spaziert
aber an ihm vorbei, ohne sehr darauf zu achten. Denn man erkennt
seine Eigenart eher, wenn man auf die Felsen hinunter klettert
und es von der Seite des Meeres betrachtet.
Und weil das Marinella in keinem Architekturführer oder
Reiseführer
aufgenommen
wurde, ist es bisher ein Tipp für Insider geblieben.
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Weitere Bilder auf der italienischen
Seite
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| Mein Nervi |
| Der einstige
Kurort mit seinen zahlreichen Bauten aus dem späten
19. Jh. ist heute beinahe vollständig mit der Stadt Genua
zusammengewachsen. Sehenswert sind hier vor allem
der aus den Gärten der vornehmen Villen entstandene
Parco Municipale mit seinen Rosen und exotischen
Pflanzen und die in die Klippen gehauene Passeggiata
Anita Garibaldi. |
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LINKS
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Genua und Ligurien
(Mauszeiger aufs Bild
positionieren, um das Buch zu bestellen)
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Gebrauchsanweisung
für Genua und die
ligurische Riviera
(Mauszeiger aufs Bild
positionieren, um das Buch zu bestellen)
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