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| Gina Lollobrigida |
war die erste in der Reihe
der italienischen Sexsymbols, die nach dem zweiten Weltkrieg
internationale Karriere machte.
Die Tochter eines Möbelherstellers, am 4. Juli 1927 in
Subiaco, einem malerischen Gebirgsdorf im Latium geboren, wurde
bereits im zarten Alter von drei Jahren zum "schönsten
Kleinkind Italiens" gekürt. Die künstlerische
Begabung des Mädchens wurde von den Eltern gefördert.
Gina studierte dort Bildhauerei und Malerei, nebenbei machte
sie eine Ausbildung als Opernsängerin. Ihren großen
Erfolg verdankte sie jedoch weniger ihrem künstlerischen
Können, als ihren körperlichen Vorzügen. |
Nach dem Zweiten Weltkrieg
zog Gina mit ihrer Familie nach Rom. 1946 studierte sie Bildhauerei
und Malerei in Rom. "Lollo" dachte in dieser Zeit
auch daran eine Gesangskarriere zu starten.
Lollobrigida war sehr erfolgreich bei Schönheitswettbewerben
und belegte 1947 beim Miss-Italia-Wahl Platz drei.
Bald spielte sie kleine Statistenrollen im Film. Außerdem
war sie Dank ihrer beeindruckenden Schönheit als Model
in Fotoromanen zu sehen.
Erste Hauptrollen folgten, so dass der Milliardär Howard
Hughes auf sie aufmerksam wurde. Doch Gina Lollobrigida lehnte
einen Filmvertrag bei ihm ab. |
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Bilder von Gina Lollobrigida
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1949 heiratete Lollobrigida
den jugoslawischen Arzt Milko Skofic, mit dem sie 10 Jahre zusammenlebte.
Anfang der 1950er Jahre konnte Lollobrigida in Frankreich den
Erfolg nachholen, indem sie 1951 als schöne Zigeunerin
und Wahrsagerin in der Persiflage "Fanfan, der Husar"
internationales Aufsehen erregte. Ein Jahr danach wurde das
Interesse mit ihrer Darstellung in "Die Schönen
der Nacht" weiter bestärkt, wo sie neben Gérard
Philipe und Martine Carol auftrat.
Ihr Talent als Sängerin bewies sie 1955 im Film "Die
schönste Frau der Welt". Im Film "Der
Glöckner von Notre-Dame" begeisterte sie ihr Publikum. |
| Die Liebeskomödie
"Pane, amore e fantasia" ( "Brot, Liebe und
Fantasie") (1953) und ihre Fortsetzung "Pane,
amore e gelosia" ("Brot, Liebe und Eifersucht")
(1954) ließen Lollobrigida besonders in Italien populär
werden. Die Schauspielerin versinnbildlichte mit ihren Rollen
die italienische Schönheit vom Lande. |
In den 1960er Jahren arbeitete
Lollobrigida hauptsächlich in Italien. Gemeinsam mit großen
Schauspielern wurden Dutzende von Filmen mit ihr in der Hauptrolle
produziert, wie "Die Strohpuppe" (1964) mit
Sean Connery, "Hotel Paradiso" (1965) mit Alec
Guinness, "Cervantes - Die Abenteuer des Königs"
(1966) mit Horst Buchholz und "Buona Sera, Mrs. Campbell"
(1967).
In "Die Falle" (1967) brillierte die Schauspielerin
an der Seite von Jean-Luis Trintignant zu sehen. Weiterhin spielte
sie mit Bob Hope als Partner in der Komödie "Wo,
bitte, gibt's Bier an der Front?" (1968) und mit Lee
van Cleef in dem Western "Matab" (1971). |
| 1972 verabschiedete sie
sich weitgehend von der Leinwand. Ihre Fans nannten sie aber
weiterhin Gina nazionale oder kurz La Lollo. Sie
trat nun als Fotografin und als Mitarbeiterin der UNESCO in
der Öffentlichkeit auf. |
| Sie hat einen Sohn aus
ihrer Ehe mit dem Arzt Milko Skofic. |
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| Gina Lollobrigida |
| Die Schauspielerin Gina
Lollobrigida war in den 50er-Jahren die beliebteste
Schauspielerin Italiens. |
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LINKS
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Lollobrigida.de
Prisma-Online
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Happyend im September
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Fanfan, der Husar
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Pane amore e gelosia [ ]
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