Nirgendwo sonst in Europa sind die Strände so streng reglementiert wie in Italien. Da kann es leicht passieren, dass man aus dem einen oder dem anderen Grund ein Bußgeld zahlen muss, oder zumindest unangenehm auffällt.
Beispielsweise wird erwartet, dass sich die Badegäste ausschließlich in den dafür vorgesehenen Kabinen umziehen und nicht vor aller Augen. Auf den freien Stränden geht es dabei etwas lockerer zu. Oben ohne ist
gerade noch erlaubt, bei weitem wenige verbreitet als in Frankreich, FKK ist strengstens verboten. Wer es tut, tut es auf eigene (Knöllchen-)Gefahr. |
| Diese Reglementierung gilt übrigens auch für die "freien" Strände.
So kam es dazu, dass ein italienischer Rentner mehr als 1000 Euro Strafe zahlen musste, weil er in Diano Marina (Ligurien) frühmorgens
die besten Plätze an einem Strand
mittels Strohmatten und Handtüchr in Meeresnähe reserviert hatte. Laut Gesetz ist es in Italien verboten, an einem öffentlichen Strand Plätze in Anspruch zu nehmen, die nicht genutzt werden. Es gilt das Prinzip: "Wer zuerst kommt, mahlt zuerst". |