Landschaften/ Orte

Maratea



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Die Gemeinde Maratea ist ein wichtiges Tou­ris­ten­ziel und die einzige Stadt der Region Ba­si­li­cata am Tyrrhenischen Meer, mit etwa 32 km Küste im Golf von Policastro. Das Städtchen steht auf einem Abhang von Monte San Biagio im Gebirgszug Apenninen.
Foto von mozzecork (Lizenz)
Die Landschaft um Maratea umfasst Klippen, Sand­bänke, Grotten, geräumige Strände und üppige Vegetation von Pinien, Olivenbäumen, Eichen, Jo­han­nis­brotbäumen und ein Gestrüpp von Ros­marin, Myrte und Ginster (die so­ge­nann­te macchia mediterranea). Beschauliche kleine Sand- und Kie­sel­strän­de laden zum Baden ein, leuchtend blaue Hortensien, riesige Kakteen, fuchsienfarbene Kaskaden von Bougainvilleen treffen ein türkisblaues Meer.
An der Küste bei Maratea
Maratea wird auch die Stadt der 44 Kir­chen genannt, weil sie zahlreiche religiöse Bauten, Kapellen, Klöster und Einsiedlerhöhlen be­her­bergt. Diese sind auch unver­glei­chli­che Kunst­schrei­ne, angefangen mit der Basilica San Biagio, der Hauptkirche der Stadt, die auf dem Gipfel des Berges San Biagio steht. Erbaut wurde sie im 6. und 7. Jahrhundert. Sie beherbergt die Reliquien des Hl. Blasius, zu dessen Ehren an jedem 2. Sonntag im Mai eine Prozession stattfindet.

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1:200.000 Straßenkarte
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Einen Besuch wert sind auch die Chiesa dell'Immacolata (Kirche der un­be­fleckten Empfängnis) die Chiesa dell'Annunziata (Kirche der Ver­kündigung), die Kirche Santa Maria Maggiore sowie die Kirche Ma­don­na degli Ulivi. Erwähnenswert ist auch die Grotta dell'Angelo (En­gels­höhle), die verborgen in einer Lichtung auf dem Monte San Biagio liegt. Diese Höhle gilt als Heimstätte von Eremiten aus der Zeit des byzantinischen Reiches so­wie als erste religiöse Stelle in der christlichen Tradition Marateas. Heute befindet sich in der Grotte ein moderner Altar. Eine Wand wird von einem Fresco in sehr schlechtem Zustand geschmückt, der auf das X - XI Jahrhundert zurückgeführt wird.
Der Felsstrand von Illicini
Maratea gilt als eines der letzten Ba­de­pa­ra­die­se Italiens. Die ita­lienische Um­welt­or­ga­ni­sa­tion Legambiente zählt diesen Küstenabschnitt sogar zu den drei schönsten in ganz Italien. Herrliche Sand- und Kiesstrände wie auch kleine, intime Buchten laden an der Steilküste zum Baden und zum Sonnen ein. Eine Besonderheit der Küste bei Maratea sind die schwarzen La­va­strän­de, zum Beispiel bei Maratea Cersuta, während bei Marina di Maratea besonders schöne Kiesstrände zu finden sind.
Sonnenutergang bei Maratea
Im Jahr 2003 erklärte die Zeitschrift „Sunday Times“ die Ortschaft zu einer der zehn schönsten ver­steckten Perlen Europas und im Jahr 2006 wurde sie von der „Financial Times“ als ein Juwel bezeichnet.
Abends in den Gassen von Maratea
Der Christus von Maratea (italienisch: „Sta­tua del Redentore" bzw. „Cris­to Re­den­to­re“) ist eine 21 Meter hohe Christus-Statue gegenüber der Ba­si­li­ka San Biagio auf dem Gipfel des Monte San Biagio (623 m) in der Gebirgs­gruppe Lu­ka­ni­scher Apennin.

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Im Jahr 2012 wurde der gesamte Berg wegen seiner Natur und seiner land­schaft­li­chen, geschichtlichen und künst­le­rischen Bedeutung zu einer der Meraviglie Italiane (Wun­der­wer­ke Italiens) erkoren.
Maratea
Die Statue wurde von 1963 bis 1965 vom Flo­ren­ti­ner Bildhauer Bruno Inno­cen­ti aus einer Spe­zial­mi­schung aus Zement und weißem Carrara-Marmor geschaffen. Sie ist heute eines der Wahrzeichen Marateas.
Maratea senza tempo
Für den Schutz der Biodiversität in und um Maratea wurden im Rahmen von Natura 2000 (einem zusammenhängenden Netz von Schutzgebieten in­ner­halb der Europäischen Union) vier Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung (englisch: „Site of Community Importance“, abgekürzt SCI) fest­gelegt: Acquafredda di Maratea, Insel Santo Janni, Marina Castrocucco, Monte Coccovello und Monte Crivo.