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| Auberginen
(ital. melanzane) |
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Die Aubergine (vom persisch/arabisch badindschan -
Eierpflanze, wissenschaftlicher Name
Solanum melongena) ist eine subtropische Pflanzenart.
In Österreich nennt man sie Melanzani, in Italien
melanzana, auf Englisch eggplant.
Auberginen zählen wie Tomaten (Paradeiser), Paprika und
Kartoffeln zu den Nachtschattengewächsen.
Zu früh geerntete Früchte enthalten noch unverträgliches,
bitteres Solanin. Das kann Kopfschmerzen und Übelkeit
verursachen.
Auberginen sind keulenförmig, schlank bis länglich,
aber auch rund oder oval. Ihre Schale ist glatt, glänzend,
von dunkelpurpur über blauviolett bis fast schwarz gefärbt,
auch gelblich bis cremeweiß.
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Um den bitteren Saft zu entziehen und den Flüssigkeitsgehalt
zu verringern, wird in den meisten Kochbüchern empfohlen,
die (aufgeschnittenen) Auberginen vor der Zubereitung
zu salzen. Danach sollten die Früchte 20 Minuten lang
ziehen, anschließend abgespült und mit Küchenkrepp
trockengetupft werden. Dadurch wird das Fleisch auch fester
und nimmt weniger Fett auf.
Moderne Züchtungen sind aber kaum noch bitter (heutzutage
haben Gurken ja auch keine bitteren Enden mehr), und so ist
die Prozedur des Salzens nicht unbedingt erforderlich, was
auch den Vorteil hat, dass die wasserlöslichen Vitamine
und Mineralstoffe nicht mehr aus der Frucht gezogen werden.
Leider haben diese neueren Züchtungen nicht mehr die
Schärfe und den intensiven Geschmack, die Auberginen
einmal hatten. Am ehesten findet man diese in den länglichen
und kohlrabenschwarzen Früchten mancher türkischer
Gemüseläden.
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Melanzane alla parmigiana
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| Zutaten (4 Personen) |
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1 kg Auberginen
500 gr "pomodori pelati" (geschälte Tomaten)
100 gr geriebenen Parmesan
ggf. 200 gr Mozzarella
1 Zwiebel
ein paar Blätter Basilikum
Olivenöl, Salz, Pfeffer
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| Zubereitung |
Bisher hieß es, die
Auberginen vor dem Braten in Scheiben schneiden, salzen und
ziehen lassen. Es lohnt sich aber nicht (siehe oben)!
Also werden die Auberginen nur der
Länge nach in etwa 1 cm dicke Scheiben geschnitten. Danach
- nein, nicht in Mehl wenden, wie es in manchen Rezepten
steht! - in reichlichem Olivenöl (Auberginen saugen wie
ein Schwamm) braten, bis sie butterweich sind. Anschließend
von mehreren Lagen Küchenkrepp etwas vom Fett wegsaugen
lassen. |
| Man bereitet inzwischen eine
einfache Tomatensauce zu, indem man die gehackten Zweibeln
glasig dünstet, die geschälten, grob zerkleinerten
Tomaten (Paradeiser) hinzufügt und auf niedriger Flamme
etwa 15 Minuten dünsten lässt. |
| Nun legt man in einer (mit
Öl!) eingefetteten Auflaufform eine Lage Auberginen
aus, verteilt etwas von der Tomatensauce darüber, ein paar
dünne scheiben Mozzarella, und reibt etwas Parmesan darüber.
Dann wieder eine Schicht Auberginen und so weiter. Man endet
mit Tomatensauce und Parmesan. |
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Das Ganze im Backofen 15
min bei etwa 180° überbacken. Lauwarm servieren!
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Für eine kalorienärmere Variante kann
man die Mozzarella weglassen (es schmeckt genauso gut) und/oder
gegrillte (also nicht frittierte) Auberginenscheiben
verwenden. Letzteres beeinträchtig aber ein klein wenig
den Geschmack.
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Caponata alla siciliana
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| Etwas aufwändig aber
exquisit! |
| Zutaten (4 Personen) |
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1/2 Kilo Auberginen
400 g passierte Tomaten
etwas Stangensellerie (der innere, zarte Teil, in Scheiben
geschnitten)
eine kleine Zwiebel, in dünne Scheiben geschnitten
100g grüne Oliven
1 EL Kapern
1 EL Pinienkerne
1 EL Zucker
0,1 L Weinessig (kein "Balsamico")
0,1 L Olivenöl
Salz, Pfeffer
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| Zubereitung |
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Die Auberginen in 2 cm große Würfel schneiden.
Schichtweise auf Küchenpapier
legen, jede Schicht mit Salz bestreuen. Nach einer halben
Stunde abspülen, trocknen. Abhängig von der Auberginensorte
kann diese Prozedur entfallen oder verkürzt werden (siehe
oben).
In einer großen Pfanne die Hälfte des Öls
erhitzen. Die Auberginen bei starker Hitze portionsweise anbraten.
Nach Bedarf Öl zugeben. Mittels Küchenpapier etwas
entfetten.
Den Rest des Öls in die Pfanne geben, die Hitze reduzieren.
Die Zwiebel fünf Minuten weich dünsten, aber nicht
bräunen. Anschließend die Sellerie, die entkernten
Oliven und die passierten Tomaten hinzufügen.
Salzen, pfeffern, weitere 2 Minuten dünsten. Jetzt Zucker,
Essig, Kapern und Pinienkerne hinzufügen.
Weiter köcheln lassen, bis das Gemüse relativ trocken
ist. Anschließend noch heiß (!) über die
gebratenen Auberginen gießen und vorsichtig umrühren
und vermengen.
Schmeckt warm und kalt!
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Gebackene Auberginen
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| Dies ist eines meiner Lieblingsrezepte.
Denn es schmeckt gut und macht so gut wie keine Arbeit. |
| Zutaten (pro Person) |
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1 große Aubergine
gehackte Petersilie
ein Olivenöl (extra vergine!) mit kräftigem Geschmack
oder 2 EL cremigen Joghurt
Salz, Pfeffer
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| Zubereitung |
Man sticht die Auberginen
an verschiedenen Stellen mit einer Gabel an und legt sie in
den auf etwa 180° vorgewärmten Ofen.
Die Auberginen sind fertig, wenn die Haut runzlig geworden ist
und man die Frucht mit einem Holzlöffel sehr leicht eindrucken
kann. Das kann, je nach Konsistenz des Auberginenfleisches 20
bis 45 Minuten dauern. |
| Nun schneidet man die Auberginen
der Länge nach in zwei Hälften und legt sie mit der
aufgeschnittenen Seite nach oben auf den Servierteller. |
| Variante 1: Man streut etwas Petersilie
darüber, salzt und pfeffert und gießt etwas von dem
Olivenöl darüber. Fertig ist das Gericht! |
| Variante 2: Man streut etwas Petersilie
darüber, salzt und pfeffert und verteilt ein paar TL Joghurt
auf die Oberfläche. Ein köstliches, sehr leichtes
Sommerrezept! |
Auberginen paniert
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| Dies ist eine exquisite Art,
Auberginen zuzubereiten. |
| Zutaten (pro Person) |
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1 große Aubergine
Mehl, ein Ei, Semmelbrösel
Olivenöl (extra vergine!)
Salz, Pfeffer
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| Zubereitung |
| Auberginen waschen, trocknen, Stielansätze
entfernen und in etwas dickere Scheiben schneiden. Die Scheiben
auf Küchenpapier legen und salzen. Dadurch ziehen die Auberginen
Wasser, das man anschließend mit Küchenpapier
abtupft. |
| Jetzt werden die Auberginenscheiben
in der Reihenfolge im Mehl, im verquirltem Ei und
schließlich in den Semmelbröseln gewendet. Die Brösel
sollten dabei nicht angedrückt werden, damit die Panierung
lockerer bleibt. Anschließend werden die Auberginenscheiben
sofort in 180 °C heißem Öl goldgelb in der Pfanne
gebraten. Wichtig ist, dass reichlich Öl verwendet wird:
Die Auberginen sollten im Öl schwimmen, sonst backen sie
nicht gleichmäßig, das Öl kühlt zu stark
ab und dringt in die Panierung ein, wodurch sie fettig wird. |
| Salzen, pfeffern, einen Spritzer
Zitrone und fertig ist das Gericht! |
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| Auberginen |
Auberginen stammen wahrscheinlich
aus Indien, wo sie schon seit mehr als 4000 Jahren angebaut
werden.
Erst die Mauren in Andalusien scheinen sie als erste in
Europa kultiviert zu haben. Sie haben sie offenbar
in Arabien kennengelernt. In der italienischen
Küche kennt man sie seit dem 15. Jahrhundert.
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Zucchin & Auberginen
von Cornelia Schinharl
(Mauszeiger aufs Bild positionieren, um das Buch zu bestellen)
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Meine italienische Küche.
Die besten Rezepte aus der Trattoria Romagnola
von Daniela Borgnolo
(Mauszeiger aufs Bild positionieren, um das Buch zu bestellen)
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Vegetarische Mittelmeerküche. Von
Gibraltar bis Istanbul
von Cornelia Schinharl
(Mauszeiger aufs Bild positionieren, um das Buch zu bestellen)
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Kochkurse
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Kochkurse
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