Essen und genießen

Tramezzini/ Toast/ Piadine



Tramezzino

Tramezzini (Mehrzahl von tra­mez­zino) sind ei­ne Va­rian­te der Sand­wi­ches. Es han­delt sich da­bei um be­leg­te Toast­brot­schei­ben, die man heut­zu­ta­ge über­all in Ita­lien fin­det. Ihre Erfin­dung ver­dan­ken sie dem Cafe Mulassano auf der Piazza Castello in Turin, wo sie erst­mals 1925 an­ge­bo­ten wur­den. Das Wort selbst (von „tra mez­zo“, etwa „in der Mit­te„) ist eine Schöp­fung des ita­lie­ni­schen Dich­ters Gabriele d'Annunzio, der da­mit das ita­lie­ni­sche Pen­dant zum eng­li­schen Wort „sand­wich“ schaf­fen woll­te. Tra­mez­zi­ni be­ste­hen aus ent­rin­de­ten, wei­chen Toast­brot­schei­ben (Weiß­brot). Tra­mez­zi­ni wer­den im­mer in Drei­ecke ge­schnit­ten. Die Be­lag-Va­rian­ten sind fast un­be­grenzt und rei­chen von ver­schie­de­nen Sa­la­ten mit Mayon­nai­se über Schin­ken und Käse bis zu Pilzen, Thunfisch und Gemüse.

Tramezzini werden in Italien als kleine Zwi­schen­mahl­zeit vor­ge­fer­tigt in den Bars ange­bo­ten. Man sollte sie nicht mit den Toasts verwechseln (aus­ge­spro­chen „TOST“ mit offenem „O“), die fast ausschließlich mit Schinken und Käse belegt und weder entrindet noch zwangsläufig in Dreiecke geschnitten werden.

Klassische Beilagen:
Eier-Rucola
Scheiben von entrindetem Toastbrot belegt mit (in der Reihenfolge):, Mayon­naise, etwas grobgehackte Rucolablätter, harte, in Scheiben ge­schnit­tene Eier, Salz.
Gurken-Käse
Scheiben von entrindetem Toastbrot belegt mit (in der Reihenfolge): Gurken-Scheiben, Salz, Frischkäse oder Ricotta.
Eier-Thunfisch
Scheiben von entrindetem Toastbrot belegt mit (in der Reihenfolge): wenig Mayonnaise, harte, in Scheiben ge­schnit­tene Eier, Salz, zerbröselter Thun­fisch aus der Konserve.
Shrimps-Mayonnaise
Scheiben von entrindetem Toastbrot belegt mit (in der Reihenfolge): klein­ge­schnitten Blättern Kopfsalat, Shrimps, Mayonnaise.
Mozzarella-Tomaten
Scheiben von entrindetem Toastbrot belegt mit (in der Reihenfolge): in Schei­ben ge­schnit­tene Mozzarella, Origano, in Scheiben ge­schnit­tene To­ma­ten, Origano, Pfeffer, Salz, ein paar Tropfen Olivenöl.
Sardinen
Für 8 tramezzini: Etwas Butter, 16 Scheiben von entrindetem Toastbrot, 4 (entgrätete) Sardinen, 8 Cornichons (kleine Essiggürklein), 2-3 Eier, 8 grüne Oliven. Jedes tramezzino wird belegt mit: einem dünnen Butter­auf­strich, ein paar Eierscheiben, in dünne Scheiben geschnittene Essiggurken, eine Halbe Sardine, eine zerkleinerte Olive. Die zweite Brot­scheiben wird draufgelegt und leicht gepresst.

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Das Sandwich auf
köstliche ita­lienische Art

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Piadina

Eine piadina (Mehrzahl piadine) ist ein aus der Romagna (dem Landstrich zwi­schen Bologna und Rimini) stammendes dünnes Fladenbrot, das in der Pfanne oder (traditionell) auf einer Plat­te gebacken wird. Wenn man in Ita­lien von der Romagna spricht, denkt man unwillkührlich an dieses Fladen­brot. Schießlich gelten die köst­liche piadina und der sam­tene Sangio­vese-Wein als die gastronomischen Säulen der Region.
Die piadina romagnola ist eine klassische Spezialität der Romagna. Ihre Ur­sprünge sind in der bäuer­li­chen Küche zu suchen. Sie ist eine gute Alternative zu Brot und kann zuweilen auch ein Mittagessen ersetzen. Laut dem be­rühm­ten italienischen Dichter Giovanni Pascoli ist die piadina „das Brot, wenn nicht sorar das Na­tio­nal­gericht der Einwohner der Romagna“.
 
 
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La piadina. Segreti e ricette per preparare la vera piadina romagnola
La piadina. Se­gre­ti e ri­cet­te per pre­pa­ra­re la ve­ra pia­di­na ro­magnola []